Konfliktbeilegung

 

Die klassische anwaltliche Tätigkeit umfasst neben der Beratung auch die außer-gerichtliche und gerichtliche Vertretung. Diese Art der Konfliktbeilegung ist häufig von zeit- und nervenaufreibenden Streitigkeiten geprägt. Hierdurch werden sowohl finanzielle Mittel als auch menschliche Resourcen gebunden. Eine Alternative hierzu können Mediation oder Cooperative Praxis sein, die ich Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchte. Natürlich vertrete ich Sie aber auch ganz "klassisch". Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie mich gern an!

 

Mediation 

Die Mediation ist eine besondere Art der freiwilligen Konfliktbeilegung, die sowohl im privaten Bereich als auch im Wirtschaftsleben Anwendung findet. Ziel ist es, eine außergerichtliche Klärung zu finden und eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Hierbei erarbeiten die Konfliktparteien eigenverantwortlich eine Lösung. Der Mediator führt als neutraler Begleiter durch das Verfahren.

 

Als ausgebildete Mediatorin führe ich selbst Mediationsverfahren durch. Ich begleite Sie aber auch während einer Mediation als Rechtsanwältin, berate Sie und prüfe die dort gefundenen Lösungen und Vereinbarungen. 

 

Cooperative Praxis (CP) 

Die Cooperative Praxis (auch collaborative law oder collaborative practice, kurz CP) ist ebenfalls ein freiwilliges außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren, das in allen Rechtsgebieten anwendbar ist. Hier arbeiten die Parteien, ihre Anwälte und ggf. weitere Experten gemeinsam auf eine außergerichtliche Einigung hin.

 

Teilnehmer der Cooperativen Praxis sind die Parteien und ihre Anwälte. Nach Bedarf und gemeinsamer Übereinkunft können Coaches, Kinderexperten (Kinderpsychologen oder Sozialarbeiter) oder Steuerberater hinzugezogen werden. Organisation und Moderation obliegt den Anwälten; dies kann aber auch durch einen Mediator übernommen werden. Alle Beteiligten arbeiten gemeinsam darauf hin, dass die Konfliktparteien selbst eine Lösung erarbeiten. Die Anwälte und ggf. Coaches unterstützen sie hierbei parteilich. Sollte es jedoch zu einem Gerichtsverfahren kommen, ist die Cooperative Praxis beendet. Für diesen Fall besteht Einigkeit darüber, dass die Parteien sich vor Gericht nicht von denselben Anwälten vertreten lassen können.

 

Die Cooperative Praxis ist insbesondere dann geeignet, wenn die Parteien während der Konfliktbeilegung eine anwaltliche und/oder sonstige Begleitung haben wollen und/oder einen Fürsprecher benötigen.

 

Rechtsanwältin Sabine Weigand, Wandsbeker Chaussee 179, 22089 Hamburg

Telefon: 0 40 / 209 81 449